"So schön ist alles, wenn es schön ist. Aber meistens ist es nur in meinem Kopf."
Das sagt Isa, selbsternannte "Verrückte" und Herrscherin über das Universum und Alles.
Sie ist gerade aus der Klinik abgehauen und nimmt das Publikum mit auf ihre Flucht. Sie träumt und kämpft sich voran, immer auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn des Lebens.
"Und wenn ich will, dass das Tor aufgeht, geht das Tor auf. Und ich raus." Was dabei Fantasie und Wirklichkeit ist, spielt eigentlich überhaupt keine Rolle.
Theaterstück nach dem in Fragmenten vorliegenden Roman von Wolfgang Herrndorf.
Mit: Georg Grieshaber, Katrin Schmölz, Martina Sedlmeier, Ali Akbaba
Regie: Anna Schmölz
Fotos: Henri Lesewitz
"Emily resists - and fails at normalcy." Diese Aussage beschreibt die Schriftstellerin Emily Brontë - Zeit ihres Lebens und bis heute wird sie als anders, als eigenartig, als wild beschrieben. Aber was wäre das eigentlich dieses normal sein und welcher Mensch fühlt sich wirklich "normal"? Ein scheinbar erstrebenswertes Ziel in unserer Gesellschaft - so wird es zumindest suggeriert. Keine:r will als Außenseiter:in gelten, aber wer will schon so sein wie alle anderen?
Ausgehend von Emily Brontë, einer Ausnahmeschriftstellerin des 19. Jahrhunderts aus den abgeschiedenen Mooren Englands - wollen wir dieses Gefühl des "Andersseins" untersuchen, das wohl jede:r kennt.
Stückentwicklung des Münchner Heldentheaters mit:
Sabrina Hodapp, Anna Schmölz, Katrin Schmölz, Bogdan Tolj
Spielleitung: Sabrina Hodapp
Spieltermine 2024:
25. - 27. Januar und 22. und 24. Februar, jeweils um 20 Uhr im Einstein Kultur
Leben wir in aufgeklärten, modernen Zeiten, in einer Welt, in der es Gleichberechtigung gibt? Ein Blick in viele Länder zeigt: mitnichten. Frei nach Friedrich von Schillers "Wilhelm Tell", ist es nun "Die Tell", die aufbegehrt, sind es Frauen, die für bislang verwehrte Freiheiten kämpfen, die sich gegen Unterdrückung und vorsintflutliche Behandlung jeglicher Art wehren.
Premiere war am 21. September 2023
Spieltermine: 8./9./10. März 2024, jeweils 19:30 Uhr im Einstein Kultur
Mit: Jasmin Barsuhn, Stephan Gerster, Georg Grieshaber, Sabrina Hodapp, Nils Paskarbies, Anna Schmölz, Katrin Schmölz, Martina Sedlmeier, Anke Stumpp, Thomas Stumpp, Katrin Thomaschewski, Bogdan Tolj
Regie: Thomas Stumpp
Regieassistenz: Mehrnoosh Esmaeilimatin
Eintritt: 20 € / 14 € erm. für Student:innen, Schüler:innen, Münchenpass-Inhaber:innen, Azubis, Personen mit Behindertenausweis
Spielstätte: Einstein Kultur, Einsteinstraße 42, 81675 München, Halle 1
Gefördert vom Bezirksausschuss Au-Haidhausen
Fotos Sane Dechantsreiter
Marcel Marx und seine Frau Arletty leben in bescheidenen Verhältnissen, glücklich und in guter Nachbarschaft, in der normannischen Hafenstadt Le Havre. Als seine Frau schwer erkrankt und ein
Flüchtlingsmädchen in Marcels Leben tritt, ist nichts mehr wie es war. Mit Gewitztheit, Kreativität und Unterstützung seiner Nachbarn nimmt er diese Herausforderungen an, und entwickelt dabei
eine ganz besondere Beziehung zur Polizei. Eine Geschichte über die Zivilcourage der vermeintlich 'kleinen Leute', über Hilfsbereitschaft und Nachbarn, die zu Freunden werden. Ein Plädoyer für
Optimismus und die Leichtigkeit des Lebens.
Schauspiel: Ali Haydar Akbaba, Smaranda Dancu, Katrin Thomaschewski, Nils Paskarbies, Tula Sleik, Bogdan Tolj, Mirko Leko, Susanna Koussouris
Regie: Georg Grieshaber
Grafik: Thomas Thiesen
Premiere war am 18. Mai 2023
Fotos Robert Niedring
Eine verpasste Vater-Sohn-Beziehung und das Ringen des Sohnes um seine Identität als Mensch und Mann. Eigentlich ist es fast ein Stück über das Mannsein. Ostermaier hat eine vielschichtige Figur geschaffen, die uns einen Blick in ihre inneren Abgründe gewährt und ihre Wunde zeigt, die sich eigentlich sonst im Schatten befindet. Der poetische Text fängt das Klingen an und fesselt unsere Aufmerksamkeit. Der Schauspieler Thomas Stumpp zeigt in dieser leichten und verspielten Inszenierung das ganze Repertoire seines Könnens.
Schauspiel: Thomas Stumpp
Regie und Ausstattung: Andreas Berner
Mit freundlicher Genehmigung des Suhrkampverlags
Premiere war am 8. März 2023
Das Theaterstück „Jägerstätter“ von Felix Mitterer beruht auf wahren Begebenheiten und erzählt von Franz Jägerstätters Verweigerung des Kriegsdienstes für das Nazi-Regime. Zuerst stempelt ihn seine Umgebung zum Verräter ab und grenzt ihn aus, weil sie vor den Machthabern kuscht. Schließlich wird er verhaftet und ins Gefängnis nach Berlin verschleppt und am Ende wegen „Wehrkraftzersetzung“ im Jahre 1943 in Brandenburg an der Havel hingerichtet.
Es ist nicht der Schrecken, der uns atemlos macht, sondern das leuchtende Beispiel dieses Menschen und seiner besonderen Ehefrau Franziska, die große Liebe dieser beiden, ihre Menschlichkeit und ihren Glauben.
Felix Mitterer: "Vom Weg dieses sturen Bauern, dieses mutigen Mannes, der 'Nein' sagte zu einem verbrecherischen Regime, 'Nein' sagte zu den Massenmördern, wird das Stück handeln. Und von seinen Zweifeln und Ängsten, von seinen inneren Kämpfen, und von seiner Konsequenz, die uns weniger Mutigen ein Stachel im Fleisch ist."
Schauspiel: Ali Akbaba, Andreas Forsthofer, Markus Götz, Georg Grieshaber, Carmen Haselbeck, Nils Paskarbies, Katrin Schmölz, Katrin Thomaschewski, Bogdan Tolj
Bühnenmusiker: Holger Jerzembek
Bühnenbild: Mehrnoosh Esmaeilimatin
Video und Licht: Hans Weiß
Regie: Andreas Berner
Premiere war am 24. November 2022
Mit freundlicher Genehmigung des Wilhelm-Köhler-Verlags
Das Theaterstück Leben des Galilei von Brecht beschäftigt sich mit der Frage, wie viel Einzelne in der Gesellschaft ausrichten können und wie viel Verantwortung man für sein Handeln und seine
Entscheidungen hat.
Premiere war am 22. Juni 2022 im Einstein Kultur
Mit freundlicher Genehmigung des Suhrkamp-Verlags
Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksausschusses 5 Au-Haidhausen
Zwei beste Freunde treffen sich auf dem Boot des Einen, der ihn, den Anderen, mit auf eine ungeplante Segeltour nimmt, die beide weit auf das offene Meer hinaus führen wird. Lange Zeit ist nicht klar, welches Ziel der Eine verfolgt.
Schauspiel: Holger Jerzembek (der Eine) und Ali Akbaba (der Andere)
Bühnenmusik und Gesang: Susanna Koussouris
Video und Licht: Hans Weiß
Regie und Ausstattung: Andreas Berner
Premiere war am 3. März 2022
In seinem ersten Theaterstück befasst sich Holger Jerzembek mit den Gefahren der Manipulation durch Technik. In der Komödie online_skating, inline_dating kombiniert ein Erfinder ein Mobiltelefon, das sich mit seinem Nutzer verschweißt, mit einer Dating-App, um herauszufinden, wie sich Menschen damit auch in ihren intimsten Momenten steuern lassen. Uraufführung.
Schauspiel: Anna Schmölz, Georg Grieshaber, Jonas Stöhr, Katrin Schmölz, Katrin Thomaschewski, Nils Paskarbies
Musiker: DIRK
Regie und Ausstattung: Thomas Stumpp
Uraufführung war am 19. November 2021
Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksausschusses 5 Au-Haidhausen
Hamlets Stiefvater Claudius ist CEO einer florierenden Rüstungsfirma. Und Hamlet soll einsteigen und ihn beerben. Hamlet selber hat andere Pläne. Er will mit einer Rakete dem irdischen Dasein entfliehen.
Schauspiel: Ali Akbaba, Robin Elsayed, Holger Jerzembek, Katrin Schmölz, Martina Sedlmeier, Thomas Stumpp und Katrin Thomaschewski
Regie, Musik, Ausstattung, Visuals: Georg Grieshaber
Dramaturgie: Andreas Berner